Mit Maschinensoftware in die Dritte Dimension

Maschinensoftware ist vielfältig einsetzbar. Selbst in Bereichen, an die wenigsten denken, findet sie ihre Bestimmung. So zum Beispiel in der Architektur – oder besser bei deren Planung. Pläne liegen in der Regel ja als zweidimensionale Zeichnungen vor. Mithilfe von speziellen Programmen können diese Pläne auch in 3D angezeigt werden. Viele Bauherren, darunter natürlich auch große Investoren oder die öffentliche Hand, können sich aber anhand einer 3D-Animation noch nicht richtig vorstellen, wie das geplante Gebäude schlussendlich einmal aussehen wird. Das ist in der Regel der Zeitpunkt, an dem Maschinensoftware zum Einsatz kommt.

Natürlich nicht irgendeine Maschinensoftware, sondern ein speziell für diesen Zweck entwickeltes Programm. Mithilfe eines solchen Programmes wird zunächst einmal ein zweidimensionaler Plan in eine 3D-Ansicht umgewandelt. Dabei kann der Nutzer des Programms selbst entscheiden, ob der gesamte Plan oder nur einzelne Teile davon in einer 3D-Ansicht dargestellt werden sollen. Ist dies erledigt, können aus den 3D-Ansichten am Bildschirm mithilfe von Modelliermaschinen dreidimensionale Modelle erstellt werden. Diese können aus Styropor oder Holz bestehen, meistens werden dafür allerdings Kunstharze oder spezielle Kunststoffe verwendet.

Mit Maschinensoftware ist es allerdings nicht nur möglich, einzelne Gebäude oder Teile als plastisches Modell zum Leben zu erwecken. Auch Straßen, Bäume und andere Infrastrukturobjekte können als Modell realisiert werden. So kann ein Gebäude auch mit seiner späteren Umgebung als Modell erstellt werden und dem Auftraggeber zur Ansicht präsentiert werden. Auch besteht für Immobilienfirmen die Möglichkeit, Bilder dieser Modelle in Verkaufsprospekte zu integrieren, die anschließend in einer Druckerei produziert werden. Stadtplaner greifen ebenfalls gerne auf diese Art der Maschinensoftware zurück, da es mit dieser problemlos möglich ist, die Veränderungen am Stadtbild zu zeigen, die entstehen würden, wenn bestimmte Gebäude oder Gebäudekomplexe neu- oder umgebaut werden würden. So können schon im Vorfeld Planungsfehler vermieden werden, die früher erst während oder nach der Fertigstellung der Gebäude ersichtlich geworden sind.

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